Bedeutende Folge von sechs höfischen Biedermeierstühlen in der Art des Leo von Klenze.
München, um 1830/ 35.
Ahorn, partiell graviert und Amaranth auf Nadelholzkorpus furniert. Feinste Fadenintarsien aus Ebenholz und Ahorn.
Vorgepolsterter Zustand mit weissem Nesselstoff.
Maximale Lehnenhöhe: 89 cm
Sitzbreite: 45 cm
Literatur zum Vergleich: Recht ähnliche Stühle, entworfen von Leo von Klenze, die sich im Vorzimmer König Ludwigs I. der Münchner Residenz erhalten haben, finden sich abgebildet und beschrieben bei Hojer, Gerhard; Ottomeyer, Hans; Die Möbel der Residenz München, Bd. III, S. 137 und 138.
Paar Biedermeiersitzhocker, sog. Tabourets im Originalzustand.
Baden, wohl Karlsruhe, um 1830.
Nußholz massiv und auf Buchenholz furniert.
Polsterung mit schwarzem Nesselvorpolster erneuert.
Biedermeier- Sitzhocker, sog. Tabouret.
Mainz, um 1825.
Nußbaum massiv und furniert.
Vorgepolsterter Zustand mit schwarzem Nesselstoff.
Biedermeiersessel mit ballonförmiger Lehne.
Österreich, um 1830.
Nußbaum massiv und furniert. Bandintarsie Ahorn.
Vorgepolsterter Zustand mit schwarzem Nesselstoff.
Maximale Lehnenhöhe: 96 cm
Sitzbreite: 47 cm
Preis; 2450 Euro
Biedermeier- Schaufelsessel.
Norddeutschland, um 1830.
Birkenholz massiv und furniert. Geschwärzte Zierkugeln Birnbaum.
Vorgepolsterter Zustand mit schwarzem Nesselstoff.
Preis; 2850 Euro
Zierlicher Biedermeier- Schreibtisch in konserviertem, historischem Zustand.
Wohl Entwurf und Ausführung Joseph Ulrich Danhauser und seiner Manufaktur zuzuschreiben.
Wien, um 1825/30.
Nussbaum auf Nadelholzkorpus furniert. Kanteneinfassung der Platte in Nussbaum geklotzt.
Gedrechselte Partien aus massivem Nussbaum; partiell geschnitzt.
Allansichtig feine, fischgrätartig intarsierte Bandeinlagen in Nussbaum. Durchgehend plan eingelassene, verdeckte Kopf-Schublade.
Vgl. Entwurfszeichnung zu einem ebenfalls ovalen Sofatisch mit Schublade und tragendem Säulenpaar aus der Hand Danhausers: „Canapetisch No. 14“, Inventarnummer KI 8971- 1965, Museum für angewandte Kunst, Wien.
Außergewöhnlicher Biedermeiersekretär mit Lamellentüren und ausgesucht schönem Furnierbild.
Wohl Hoftischlerei Daniel, München, um 1820.
Nussbaum auf Nadelholzkorpus furniert.
Das Innenleben mit dunkel gebeiztem Ahorn-Wurzelholz furniert; die Innenseite der Schreibklappe Kirschholz furniert.
Originale, konische Füße aus massivem Nußholz.
Schlösser original. Ein Schlüssel ebenfalls.
Hochqualitatives Biedermeierensemble bestehend aus einem zierlichen Halbschrank in Kommodenform; einem Bücherschrank und einem Schreibsekretär. Hervorragender Originalzustand.
Einem Zeitzer Schreinermeister zuzuschreiben.
Thüringen, Zeitz, um 1835/ 40.
Kirschbaum auf Nadelholzkörper furniert.
Partielle Fadeneinlagen Ahorn coloriert.
Originale, Messing gedrückte Beschläge mit Messing-Handhaben. Massive, Bronze gegossene Säulenbasen und korinthische Kapitelle.
Die Original-Füße Kirschbaum furniert.
Ursprüngliche Schlösser und Schlüssel.
Der Bücherschrank mit überwiegend authentischer Verglasung und zwei Original-Einlageböden.
Literatur zum Vergleich: Ein sehr ähnlicher Schreibsekretär aus der Hand eines Zeitzer Schreinermeisters findet sich abgebildet bei Heise, Katrin,Sächsische und thüringische Biedermeiersekretäre, Weimar 2001, S.198, Abb. 58, ferner S. 202, Abb. 62.
Der Sekretär: Höhe: 182 cm; Breite: 120 cm; Tiefe: 66 cm.
Frei stellbarer Biedermeierschreibtisch.
Ostseeraum, um 1830.
Pappelmaserfurnier auf Nadelholz furniert. Geschwärzte Partien der Vollsäulen Birnbaum ebonisiert.
Originale Spitzbeine.
Die Rückseite ebenfallls mit Pappelmaserfurnier belegt.
Literatur: Jener Biedermeier-Damenschreibtisch ist abgebildet bei Haaf, Rainer; Biedermeierwelten. Deutschland und Donaumonarchie, Leopoldshafen 2024, S. 537, Abb. 2026.
Folge von zwölf außergewöhnlichen Biedermeierstühlen in noch
ungepolstertem, restauriertem Zustand.
Rheinland, um 1830.
Kirschbaum massiv und durchbrochen gearbeitet.
Lehnenhöhe: 90 cm
Sitzbreite: 45 cm
Sitztiefe: 39 cm.
