Zierliche Biedermeier-Chiffonière in konserviertem Originalzustand.
Österreich, wohl Wien, um 1825.
Eibenholz auf Nadelholzkörper furniert. Geschwärzte Partien Birnbaumholz ebonisiert.
Füße ergänzt.
Originale Schlösser und Schlüssel. Schlüsselschilde aus der Entstehungszeit des Möbels; ergänzt.
Paar zierliche Biedermeier-Halbschränke.
Süddeutschland, wohl München, um 1820.
Rückseitig jeweils historische Eigentümeretikette mit folgendem
Wortlaut: „Brunner München 19, Hildebrandtstrasse16 III m“.
Ausgesucht schönes Nußbaumfurnier auf Nadelholzkorpus furniert.
Originale Einlass-Schlüsselschilde aus Ebenholz (?).
Füße ergänzt. Originale Einlageböden.
Überwiegend originale Schlösser.
Literatur zum Vergleich:
Dieses Halbschrankpaar findet sich abgebildet in Haaf, Rainer, Biedermeier-Welten. Deutschland und Donaumonarchie, Leopoldshafen 2024, S. 91, Abb. 260.
Außergewöhnlicher und zierlicher Biedermeier-Halbschrank mit konkav eingezogener Front und bombierten Schmalseiten.
Berlin/ Brandenburg, um 1820/25.
Apfelbaum auf Nadelholzkorpus furniert. Halbstabprofile des Füllungsfeldes der Türe Birnbaum ebonisiert.
Originale, konische Spitzbeine. Ein Fuß ergänzt.
Löwenkopfbeschlag des Schubes wohl original. Schlüsselschild der Türe aus der Entstehungszeit des Möbels stammend, jedoch ergänzt.
Originales Schloß.
Höfischer, frühbiedermeierlicher Halbschrank mit verdecktem Kopfschub.
Aus dem Eigentum der Familie von Pierron, München, stammend. Konservierter Originalzustand.
Nußbaum sowie dunkelbraun gefärbtes Ahornholz auf Nadelholzkörper furniert. Bandintarsien aus dunkel gefärbtem Ahornholz. Originale Füße Nussholz massiv.
Originale, korinthische Säulenkapitelle und -basen mit authentischer Vergoldung.
Vasenförmige Schlüsselschilde aus der Entstehungszeit des Möbels stammend, ergänzt.
Originales Schloss mit dazugehörigem Schlüssel.
Provenienz: In der Innenseite einer Türe sowie Rückseite Eigentümeretikette folgenden Wortlautes: „Familie von Pierron München 2 Gabelsbergerstrasse 101/ 1r“.
Literatur zum Vergleich:
Dieser Halbschrank findet sich abgebildet bei Haaf, Rainer, Biedermeier-Welten. Deutschland und Donaumonarchie, Leopoldshafen 2024, S. 90, Abb. 256.
Zierliche, zweischübige Biedermeierkommode mit ausgesucht schönem Furnier.
Hessen, um 1820.
Nußbaum und Ahorn (Schlüsselschilde) auf Nadelholzkorpus furniert. Originalfüße.
Schlösser ergänzt.
Außergewöhnliche Biedermeierkommode mit dunkel coloriertem Riegelahornfurnier.
Thüringen, um 1825.
Kirschbaum und dunkel gefärbtes Riegelahornholz auf Nadelholzkorpus und Pappelholz furniert.
Originale Kirschbaum-Klotzfüße mit partiellen Ergänzungen.
Authentische Schlösser.
Zweischübige Biedermeierkommode.
Franken, um 1820.
Nußbaum, Ahorn und nicht näher identifiziertes Wurzelholz auf Nadelholzkörper furniert.
Originale Füße und Schlösser.
Dreischübige Biedermeierkommode mit schwarzer Bogenblende.
Brandenburg, um 1820.
Birkenholz auf Kiefernholz furniert. Geschwärzte Partie der Bogenblende Birnbaum ebonisiert.
Füße ergänzt. Schlösser original.
Zweischübige Biedermeierkommode mit konvex geschweifter Front.
Mitteldeutschland, um 1820.
Birkenholz auf Kiefernholzkörper furniert.
Originale Füße (partiell angeschuht) und Schlösser.
Zierliche, klassizistische Kommode mit gebogener Front und feinen, emaillierten Beschlägen.
Manufaktur Friedrich Gottlob Hoffmann, Leipzig, um 1790/ 1800.
Helles und dunkles Mahagoniholz auf Nadelholzkorpus furniert.
Pilastersäulenschäfte wohl Birnbaum ebonisiert.
Ein Fuß (Hinterfuß) ergänzt.
Originalbeschläge (partiell mit Resten der Vergoldung) in Gelbguss. Teilweise Messingblech gedrückt
Zugringe mit polychrom emaillierten Grundplatten.
Kastenschlösser historisch, jedoch ergänzt.
Literatur zum Vergleich:
Eine in Art und Anlage recht ähnliche Kommode Hoffmanns findet sich abgebildet bei : Sulzbacher, Michael; Atzig, Peter, Friedrich Gottlob Hoffmann, Dresden 2014. Ausstellungskatalog anlässlich der Ausstellung: Vornehmste Tischlerarbeiten aus Leipzig. F.G. Hoffmann-Hoftischler und Unternehmer. 29. November 2014-12. April 2015. S. 82 nebst Beschreibung S. 83.
